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RWS-Cup: Deutschland vor Großbritannien und Aserbaidschan mit der Luftpistole

Doch eine Sieben und eine Acht in den letzten Schüssen verhinderten dies. Die Führung wechselte zwar immer wieder zwischen den beiden Athletinnen hin und her, doch Nathalie Meister setzte sich zum Ende hin durch. Dritte und somit Bronzemedaillengewinnerin wurde Phoebe Behre (GER-SBN) mit 201,2 Ringen. Tags zuvor gewann sie noch Silber. Für Anna Seifert aus Westfalen lief ihr erstes Finale nicht ganz zu ihrer Zufriedenheit: „Klar war es das erste Finale, aber wenn man dann mit dabei ist, will man natürlich auch gewinnen. Beim nächsten Mal dann!“, verspricht sie uns.

Wenn man denkt es geht nicht mehr (spannender), dann kommt von irgendwo ein Finale Herren Luftpistole her. Bereits bei den Juniorinnen ging es heiß her, aber im Finale der Herren wurde noch eine Schippe drauf gelegt. Mit fünf verschiedenen Nationen war das Finale international stark bestückt. Während Ruslan Lunev aus Aserbaidschan die Bronzemedaille mit 219,5 Ringen gewinnen konnte wurde es Richtung Goldmedaille richtig spannend. Doch in den letzten Beiden Schüssen fehlten Kristian Callaghan aus Großbritannien die letzten Körner und er musste sich mit 237,9 Ringen Jan-Hendrik Waldvogt aus NRW mit 242,1 Ringen geschlagen geben. "Das könnte einer der wichtigsten Wettbewerbe neben dem H&N-Cup Anfang des Jahres werden.", vermutet Kampfrichter Günter Ahring.

Jan-Luca Karstedt (GER-SBN) machte seinen RWS-Cup perfekt indem er im Finale der Junioren mit der Luftpistole seine zweite Goldmedaille, also das Double nach Niedersachsen holte. Die Fans spornten ihn zu Höchstleistung an und er gewann mit 238,8 Ringen vor dem Brasilianer Franklin Silva De Oliveira mit 233,5 Ringen deutlich. Dritter wurde der Hesse Niklas Buhre mit 209,0 Ringen.

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Sat, 18 Jan 2020 00:40:28 +0100

RWS-Cup: Gute Laune und jede Menge Edelmetall

Gestern noch nicht angetreten konnte sich Benedikt Mockenhaupt an Tag zwei des RWS-Cups gegen die Konkurrenz mit 248,8 Ringen durchsetzen. Zweiter wurde der Vortagserste Stefan Van De Belt aus den Niederlanden mit 243,4 Ringen vor dem NRW-Sportler Marc Hülsmann mit 224,0 Ringen. Gleich im ersten Finale des Tages war das Publikum gut drauf und feuerte die Sportler zu Höchstform, aber auch der ein oder anderen nervösen neun an.

Spannender kann ein Finale nicht sein, als das der Juniorinnen mit dem Luftgewehr. Lange Zeit führte die Westfälin Carmen Leonie Wulf, doch zum Ende gab es dann doch noch einen Führungswechsel. Ab Position zwei wechselten die Finalistinnen mit jedem Schuss die Ränge. Niemand war sicher vor dem Ausscheiden aus dem Finale. Oft waren die Abstände zwischen Platz zwei und acht nur wenige Zehntel.

Letzten Endes setzte sich die für den Schützenbund Niedersachsen startende Isabell Ruschel mit 245,6 Ringen vor Carmen Leonie Wulf aus Westfalen mit 244,2 Ringen durch. Die Bronzemedaille ging an die für NRW an den Start gehenden Franka Janssen mit 224,0 Ringen, welche sich aufgrund einer 8,7 zwischenzeitlich erst vom Tabellenende wieder hochkämpfen musste.

Im Finale der Damen mit dem Luftgewehr wollte keiner auch nur ein Stück von der Goldmedaille weichen. Mehrfach durfte Moderator Philipp Schulz die 10,9 ausrufen. Malin Wigger, welche für NRW an den Start ging und die Inderin Sohini Ganguly lieferten sich einen ordentlichen Schlagabtausch auf den Plätzen eins und zwei. Durch zwei Neuner in den letzten vier Schüssen musste sich die Deutsche Malin Wigger dann mit 248,8 Ringen geschlagen geben. Lediglich 0,1 Ringe hinter Sohini Ganguly mit 248,9 Ringen. „Ein Stechschuss um die Goldmedaille wäre der Hammer gewesen!“, so Hans Bohne, Musikbeauftragter der Finals. Dritte wurde die Spanierin Paula Grande Martinez mit 228,0 Ringen.

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Fri, 17 Jan 2020 17:24:05 +0100